Verfasst von: cartanica | Mai 5, 2010

Letzte Aktualisierung

Nach gut einem Jahr der Inaktivität, habe ich mich nun entschlossen, den Blog noch ein letztes Mal zu aktualisieren und ihn dann endgültig zu schliessen. Mein Freiwilligenjahr ist im August 2009 zu Ende gegangen und ich blicke noch of wehmütig und melancholisch zurück auf ein Jahr reich an neuen Erfahrungen und Eindrücken, die sich schwer in Worte fassen lassen. Nach einem Monat in der neuen/alten Heimat habe ich ein Studium im niederländischen Groningen begonnen.

Neben einigen textlichen Veränderungen fehlt aber wohl vor allem eine Komplettierung der Monatsberichte. In der Monatsberichte Sektion können alle Berichte gelesen und heruntergeladen werden; hinter jedem Link findet sich nun auch eine kurze Aufführung aller angesprochenen Themen.

Auch wenn der Blog nun offiziell beendet ist, wird er weiterhin online sein um als Informationsquelle und Erinnerung zu dienen. Auch der Kontakt zum Autor, mir, ist weiterhin möglich und gern gesehen. Gerne beantworte ich deine Fragen.

Vielen Dank für das Interesse!

Adios!

Adios!

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Verfasst von: cartanica | Mai 22, 2009

Ende der Durststrecke

Monatsbericht #8 und #9 sind fertig!

Da nach dem achten Monat nur wenig Zeit war, um sich das obligatorische Monatsresumée zur erstellen, habe ich den achten und den neunten Monatsbericht zusammen verfasst. Aber lest selbst…

08.+09. Monatsbericht

Verfasst von: cartanica | März 27, 2009

6+7=2 ?!

Irgendwie habe ich versaeumt letzten Monat den Monatsberich hier zu posten, deswegen gibts ihn jetzt im Doppelpack mit dem brandneuen 7. Monatsbericht!

Hier die Nummer 6 6. Monatsberichtund hier die Nummer 7 7. Monatsbericht

in diesem Sinne 6+7=2. Viel Freude mit der Lektüre!

Verfasst von: cartanica | Januar 30, 2009

Da isser! …

Etwas verspaetet, aber nach nicaraguanischen Verhaeltnissen noch weit vor unpuenktlich, ist mein 5. Monatsbericht fertig geworden.

Reisebericht waere eigentlich passender; immerhin geht es um nichts anderes, aber um die Kontinuitaet zu waren lade ich auch dieses Monatsresumée offiziell als „Monatsbericht“ hoch. Und hier ist das 18 Seiten starke Stueck, mit dem ihr mich auf meiner Reise durch drei mittelamerikanische Laender begleiten koennt!

5. Monatsbericht

Viel Vergnuegen mit der Lektuere!

Verfasst von: cartanica | Januar 16, 2009

Am Start!

32 Tage des Erkundens, Staunens und Seelebaumelnlassens sind vorueber. Nun wartet wieder der Alltag mit all seinen Problemchen, Barrieren und Ueberaschungen auf mich. Von meinem 5. Monat, ueber den ich praeziser im naechsten Monatsbericht schreiben werde, werde ich auf jeden Fall noch lange zehren koennen und die in Jinotega durchaus moegliche Schlechtwetterdepression mit den Eindruecken und Erfahrungen der vergangen 4 1/2 Wochen ueberbruecken koennen.

Dieses Foto ist am Lago de Atitlan in Guatemala in unserer Unterkunft im vierten Stock ueber den Daechern von San Pedro mit Seeblick und Sonnenaufgangspanorama inklusive entstaden. Ein einzigartiger Moment!

Sonnenaufgangschill

Sonnenaufgangschill

 

Der Monatsbericht zur Reise und den letzten Tagen vor der Abreise folgt dan in ein paar Tagen.

Verfasst von: cartanica | Dezember 20, 2008

Pura Vida!

In 4 Tagen ist Weihnachten und ich glaube ich habe zum ersten mal ueberhaupt einen Sonnenbrand zur Weihnachtszeit. Der Aspahlt glueht und die Sonne bruellt vom Himmel. Der Schneemann im Vorgarten eines Hauses haelt wacker der Hitze stand… um das Plastik zu schmelzen bedarf es allerdings wohl auch ein bisschen mehr Temperatur! Durch die Palmen streicht ein seichter Wind und und die viele der Haeuser strahlen mit Lichterketten und Blinklichtern nach amerikanischem Vorbild um die Wette. Die Weihnachtsstimmung bleibt dabei allerdings ein bisschen auf der Strecke! Heute schreibe ich aus San Isidro, Costa Rica, allerdings ist das Busticket zurueck nach San José schon gekauft und unser Reiseplanung, sofern man die denn so nennen koennte, weist gen Norden. Spaeter oder frueher gehts zurueck nach Nicaragua, wo ich mein „Stille Nacht Heilige Nacht“ dieses Jahr traellern werde steht immernoch nicht fest.
Euch allen wuensche ich ein Frohes Fest.

Verfasst von: cartanica | Dezember 11, 2008

Monatsbericht 4

Nummer 4 in der Reihe der Monatberichte veroeffentliche ich schon ein bischen eher ls die uebrigen. Warum und was mich in en letzten Wochen beschaeftigt und umgetrieben hat entnehmt ihr am besten gleich dem Monatsbericht. Viel Spass mit der Lektuere!

Geniesst die verbleibende Adventszeit (ich tue das sogar gerade in diesem Internetcafe in dem mir eine Anlage neben mir nicaraguanische Weihnachtslieder ins Ohr blaest und ich im Augenwinkel staendig eine Lichterkette, die um eine haessliche Engelsfigur gewickelt ist, aufblinkt) und verbringt alle ein schoenes Fest der Liebe, am besten mit euren Liebsten 🙂 und alles Gute fuer den Start ins Neue Jahr!

Achja und hier ist der Bericht:

4. Monatsbericht

Verfasst von: cartanica | November 21, 2008

3. Monatsbericht

In meinem dritten Monatsbericht werdet ihr vor allem ausfuehrliche Berichte ueber den Verlauf und die Ereignisse im Zusammenhang mit den Kommunalwahlen finden. Auch wenn ich mich mit solchen Berichten und Fotos wie dem vom Buergermeisterkandidaten und mir in einem Land, in dem die Pressefreiheit eingeschraenkt ist auf duennes Eis begebe, wollte ich es mir nicht nehmen lassen ueber dieses Thema ausfuehrlich zu schreiben. Dennoch will ich mich von jeglichen politischen Meinungen und Stellungnahmen distanzieren und nicht den Eindruck erwecken, ich ergreife Partei mit einer der Seiten. Ich will und kann mir hier (noch) keine politische Meinung erlauben.

und hier ist der Schinken: 3. Monatsbericht

Viel Vergnuegen mit der Lektuere, leider ist er mir wieder ein bisschen lang geraten…

Verfasst von: cartanica | November 13, 2008

Tag 6 – 9 Little Corn Island, Managua, Masaya und Rueckkehr

PalmenDer Donnerstag, Tag 6 unserer neuntaegigen Reise, begann mehr als nur tranquilo. Trotz fester Entschlossenheit am Vorabend und einem Wecker am morgen, haben wir den Sonnenaufgang um gute 5 Stunden verschlafen und uns „irgendwann dann so“ auf den Weg zum Fruehstueck gemacht. „Auf den Weg“ deshalb, weil man uns am Lagerfeuer geraten hatte uuuunbedingt mal das Fruehstueck im naheliegenden Casa Iguana zu probieren. Dummerweise haben wir auch das verschlafen. Da wir uns vorgenommen hatten an jenem Tag noch einmal das komplette Froschmannequipment auzzuleihen und auf eigene Faust loszuziehen, gingen wir zur Westseite der Insel. Dort befinden sich aber nicht nur die beiden Diveshops der Insel, sondern auch noch diverse Hotels, Bars und Restaurants. Ich habe mich fuer ein Fruehstueck – der Magen erhob schon Ansprueche auf Nachschub – im Hotelrestaurant Los Delfines entschieden und ein so unglaublich leckeres Gallo Pinto mit so einer Art Gulasch und Ei serviert bekommen, Meerblick inklusive, den konnte man aber nicht essen, schade eigentlich, denn der sah auch echt „lecker“ aus! Im Anschluss liehen wir uns die Tauchklamotten aus und watschelten direkt vor unserer Bleibe dem Elsa´s ins Meer. Weit draussen vor dem Strand ragt etwas eigenartiges aus dem Wasser. Auf der Strecke zu diesem Eigenartigen gruessten uns zahlreiche Meeresbewohner mit einem freundlichen Blubb Blubb, bevor sie sich in dem naechstren Riff oder hinter der naechsten Koralle verkrochen. Die Leute auf der Insel sagen, dieses Etwas sei ein altes Wrack, was sicherlich gut moeglich ist, da die Riffe teilweise direkt unter der Wasseroberflaeche liegen und in den Wellen auch fuer uns die Sache ein bisschen zu heikel wurde, da uns teilweise nicht mal mehr 30 cm von den kantigen Riffen trennten. Ausserdem nahm die Stroemung deutlich zu, weswegen wir kurz vor dem Ziel umkehrten und uns zurueck an den Strand treiben liessen. Mit trockenem Sand unter den Fuessen wanderten wir bepackt mit Ausruestung und Fotoaparillo entlang des Strandes zum Nordstrand

Auf der Suche nach dem perfekten Dive-Spot

Auf der Suche nach dem perfekten Dive-Spot

Otto Beach. Der Schnorchelgang dort war ein bisschen enttaeuschend, aber nichtsdestotrotz eindrucksvoll. Alle weiteren Versuche noch eine schoene Ecke zum Schnorcheln zu finden, verliefen im wahrsten Sinne des Wortes im Sande, sodass wir uns diesmal ohne Begegnung mit Hai oder Rochen auf den Rueckweg machten; natuerlich nicht ohne vorher noch jedes einzelne Sandkorn zu fotografieren. Kurz bevor das Meer die Sonne verschluckte erreichten wir den Steg auf dem wir eigentlich nun endlich mal unseren karibischen Traumsonnenuntergang erleben wollten. Als es langsam duester wurde und der Himmel immernoch nicht knallrot war machte sich wieder ein bisschen Enttaeuschung breit. Da ich mir schon am morgen nach dem vorzueglichen Fruehstueck gedacht habe „gerne

karbischer Traumsonnenuntergang

karbischer Traumsonnenuntergang

wieder“, fanden wir uns wieder im Los Delfines ein und wurden doch noch Zeuge des karbischen Traumsonnenuntergangs. Kann man ja nicht riechen, dass die Faerbung erst einsetzt wenn die Sonne schon laengst weg ist. Die Kamera gezueckt flitzten wir noch einmal schnell los, um diesen Moment als Erinnerung festzuhalten. Als das Restaurantpersonal uns schliesslich „Fish with Caribean Sauce“ brachte, war es schon laengst finster. Das hat den Geschmack allerdings keineswegs geschmaelert: Ich bleibe dabei… „gerne wieder!“.

Schon am Donnerstag abend hatte es ein bisschen angefangen zu nieseln, am Freitag morgen war der Himmel dann endgueltig bedeckt und der Sonnenaufgang dementsprechend duerftig. Auf dem Weg zum Steg erwischte uns der erste kraftige Regenguss, dem wir zu einem spontanen Fruehstueck unter einem Vordach mit Kokoskuchen entflohen. Nachdem wir allerdings ueber 3 Tage klang Glueck mit dem Wetter hatten, konnte ich Gott das Versaeumnis im Garten Eden fuer Bewaesserungsanlagen zu sorgen verzeihen. Die Ueberfahrt selber war ueberwiegend trocken, zumindest was das Wetter anging; dafuer aber kraeftig windig, sodass die Gischt ins Boot spritzte, wobei die Passagiere unter einer grossen Plastikplane verhaeltnismaessig trocken blieben. Mit Ankunft auf

Verregneter Vormittag in der Brig Bay auf Big Corn Island

Verregneter Vormittag in der Brig Bay auf Big Corn Island

Big Corn setzte auch der Dauerregen ein. Zunaechst stelzten wir noch in Flip Flops durchs Staedtchen, stiegen dann aber mit zunehmendem Niederschlag auf festeres Schuhwerk um und fruehstueckten noch einmal ausgiebig in der Brig Bay in einem kleinen Restaurant namens Fisherman´s Cave, in dem sich zur gleichen Zeit eine laermende und nervige Truppe Amerikaner niederliess, die uns mehr oder weniger ungefragt erzaehlten, dass sie gerade in Bluefields eine Kirche gebaut haetten und nun vor der Abreise noch einen Tagesausflug auf die grosse der beiden Corn Islands machten. Etwas planlos irrten wir auf der Suche nach dem „Paraiso“, das erste Haus am Platz, ein weiteres mal durch das Staetdchen, bevor wir uns von einem Taxifahrer aufleesen liessen, der, wie es der Zufall so wollte, fuer das „Paraiso“ arbeitete. Dort angelangt warteten wir vergebens auf ein Ende des Regens, assen noch weitere zwei Male, zwar teuer aber nicht schlecht, bevor wir uns wieder per Taxi zum Flughafen fahren liessen. Am Flughafen rechnete man schon nicht mehr mit uns, da Marina, auf deren Namen die Tickets gebucht waren, bereits zwei Tage zuvor abgereist war und vermutlich unsere Tickets mit umgebucht hatte. Kein Problem fuer das Flughafenpersonal uns trotzdem noch irgendwo unterzubringen, sodass wir ganz entspannt und aufgrund des Regens ohne all zu grossen Abschiedsschmerz das Paradies hinter uns lassen konnten.

Im Sonnenuntergang, der durchaus mit seinem karibischen Equivalent mithalten konnte, landeten wir in Managua, wo wir wiedermal mit der Nahrungszufuehrung ein bisschen Zeit totschlugen, bevor wir nach langem Preisaushandeln uns per Taxi quer durch die Stadt ans andere Ende zu Jakob und Anna nach Linda Vista chauffieren liessen. Dort verbrachten wir auch die Nacht von Freitag auf Samstag. Allerdings erst nachdem wir zusammen mit Anna und Jakob und ihren Mitarbeitern auf ein Konzert von einem nicaraguanischen Rockpopschnulzinterpreten, der aber im Verlauf des Abends durchaus auch flottere und Lieder mit Schuettelpotenzial gespielt hat, waren und erst spaet wieder in Linda Vista eintrudelten. Interessierte sollten mal bei youtube nach Perrozompopo suchen, so nannte sich der gute Mann.

Den letzten Tag verbrachten wir zunaechst ganz tranquilo mit Ausschlafen und Doesen, bevor wir uns aufrafften um ein kleines Fruestueckchen im Supermarkt zu erwerben. Waehrend Anna und Jakob schon ihrer Arbeit nachgingen, kramten wir noch ein paar Sachen zusammen und brachen auf um uns Masaya

Stadtportraet auf dem Mercado Viejo

Stadtportraet auf dem Mercado Viejo

anzusehen, bzw eigentlich nur den Kunsthandwerksmarkt, wobei eine kleine Stadtwanderung nicht ausblieb denn die kleine Karte der Innenstadt in meinem Reisefuehrer hatte ich vorsichtshalber zu Hause gelassen. Auf dem Markt selber war es total leer. Bis auf die Verkaeufer trafen wir kaum einen Einheimischen, stattdessen aber haufenweise Amerikaner und Europaer, die schon von weitem zweifellos als touristen zu identifizieren waren. Schon beim Betreten des von einer alten Mauer umgebenen Marktes, auf dem alles etwas geordneter und ruhiger zu geht als auf den grossen Maerkten, auf denen die Einheimischen einkaufen, war fuer mich klar „Ich nehm alles!“ – habe ich dann auch, jedenfalls bis mein Etat erschoepft und mein Rucksack proppen voll gestopft war. Auf der Suche nach einem Bus blieb uns eine weitere Runde durch die Stadt nicht erspart und mehr durch Zufall als durch die Wegbeschreibungen der Leute, die wir fragten, fanden wir in einer kleinen Nebenstrasse einen der von Japan gesponsorten und in Nicaragua vielfach als Expressbus eingesetzten Kleinbusse, noch mit aplizierten Schriftzeichen auf der Seite. Dem Zusatz „Express-“ werden sie aber auf jeden Fall gerecht, was allerdings noch lange nicht einen gewissen Sitzkomfort garantiert, wir hatten Glueck und erwischten noch einen der letzten freien Plaetze. Andere wurden zwischen Fahrersitzbank und zweiter Sitzbank auf eine kleine Kante gequetscht oder durften gleich gebueckt und stehend die Fahrt begehen.

Ziemlich platt verzichtete ich am Abend die Managuaner Freiwilligen zum Oktoberfest der Humboldtschule zu begleiten (richtige Entscheidung, wie man mir spaeter berichtete) und verkroch mich frueh ins Bett.

Der neunte Tag, der letzte Tag unserer Reise und Rueckreisetag, begann fuer alle Beteiligten spaet und, als man sich dann erst aus den Federn gewuppt hatte, mit einem ausgedehnten Fruehstueck. Bald darauf verabschiedeten wir uns von den beiden und zogen gen Norden, wobei wir bevor wir nach Norden ziehen konnten erst noch eine gute Stunde mit verschiedenen Buslinien unterwegs waren, um an das Busterminal zu gelangen, von dem die Busse in den Norden fahren. Ohne aetzende Warterei wurden wir gleich an einen Expressbus nach Matagalpa vermittelt, mit dem wir bis nach Sébaco fuhren. Von dort reisten wir per Anhalter weiter nach Jinotega; an einem Stueck zu unserem Glueck.

Nach Hause zu kommen war nach dieser ersten langen Reise ein ganz anderes Gefuehl als die uebrigen Male. Negativer, zu mal es wieder in Stroemen regnete, so gesehen hatte sich also seit unserer Abfahrt in Jinotega nichts geaendert. Dennoch ist seit unserer Wiederkehr alles irgendwie besser geworden, sogar das Wetter hat sich nach einer halben Woche entschieden sich wieder von seiner sonnigen Seite zu zeigen, die Verpflegung in der Familie ist ebenfalls wieder zu meiner vollen Zufriedenheit und ich habe mich schnell wieder sehr wohl in Jinotega gefuehlt! Das war er also, unser neun Tage Trip in allen Details oder sagen wir mal fast allen ;P Ich hoffe der Bericht ist nicht zu lang oder langweilig geworden, denn kuerzer gings irgendwie nicht. Meine Erinnerungen an die wunderbare Zeit sind mir einfach aus den Fingern geflossen und ich habe sie fliessen lassen…

Bild des Urlaubs!

Bild des Urlaubs!

Verfasst von: cartanica | November 6, 2008

Tag 3 – 5 Big und Little Corn Island

… Bereits im Anflug machte die Insel einen paradiesischen Eindruck. Mit festem Boden unter den Fuessen war das Ganze dann gleich nochmal eine Ecke eindrucksvoller. Kaum dass wir wieder die mehr oder weniger 13 Kilo unserer Rucksaecke auf dem Ruecken hatten, wurden die wenigen Passagiere von einer Traube durcheinander rufender Taxifahrer „Taxi, man! Need a Taxi? TAXI TAXI TAXI!“ (ich glaube man muss dabei gewesen sein) unter Beschlag genommen und gnadenlos in die Vorzuege der einzelnen Taxen eingeweiht, die im Prinzip alle gleich sind; aber jeder hat natuerlich das Beste Taxi, ist ja klar! Dass sich bei diesem Gewirr unsere kleine reisegruppeninterne Diskussion um die zu waehlende Absteige als mehr als schwierig herausstellte duerfte klar sein, zu mal einer der Fahrer uns staendig eins der teureren Hotels andrehen und uns glauben machen wollte, dass es das Billigste auf der Insel sei. Achso! So verpassten wir auch das Boot mit dem wir noch am ersten Tag auf die kleine Insel haetten uebersetzen koennen. Wir entschlossen uns mit dem letzten gebliebenen Fahrer, ein beleibter, kreolisch schnackender und seeeehr netter Mann, dessen Taxi bei jeder Bodenwelle schwer aufsetzte, eine kleine Rundfahrt auf der Insel zu machen und uns verschiedene Hotels vorstellen zu lassen. Letztendlich landeten wir in einer motelartigen Absteige, fuer die wir uns schon im Vorlauf aufgrund der Preislage und der Beschreibung in meinem Reisefuehrer entschlossen hatten. Das Zimmer wurde uns von einer extreeem langsamen Frau gezeigt, die bei mir den Eindruck erweckte, sich dem Marihuanakonsums hingegeben zu haben. Um den ersten Tag nicht ganz tatenlos

an Big Corn´s Westside

an Big Corn´s Westside

vergehen zu lassen machten wir uns noch auf den Weg zu einem kleinen Strandspaziergang um den ersten karibischen Sonnenuntergang zu geniessen. Der war auch schoen und lud durchaus zum Traeumen ein; das Ambiente aus angeschwemmtem Muell keinem schoenen Sandstrand und Fischindustrie allerdings weniger. Wahrscheinlich waren wir einfach zu nah an dem kleinen Staedtchen in der Brig Bay, wo sich auch der kleine Hafen und dementsprechend die meisten der fischverarbeitenden Fabriken befinden.

Am Abend liessen wir uns in einem Hotelrestaurant, das auf Stelzen ins Meer gebaut ist und mit einem langen Steg mit dem Hotel am Ufer verbunden ist, nieder und feierten, in meinem Fall weniger typisch, mit einem Steak (das erste richtige Steak seit 2 ½ Monaten), dem ein oder anderen Bierchen unter einem unendlichen Sternenhimmel und dem Meeresschwappen im Ohr, das nur von den seichten Reggaeklaengen uebertoent wurde, in Nicks Geburtstag rein. Als uns die Muedigkeit zu uebermannen begann, beschlossen wir kurzerhand auf den Geburtstag nach mitteleuropaeischer Zeit anzustossen; Nick bliess 20 Kerzen, die auf einem improvisierten Kuchen aus labberigem Toast mit sirupartigem Geschlabber in rauen Mengen – im Mix ziemlich ungeniessbar -, aus, wir liessen uns noch ein bisschen von einem deutlich angetrunkenen Insulaner vollquatschen und begaben uns auf den Rueckweg zu unserem Domizil.

Der vierte Tag unserer Reise begann fuer urlaubsverhaeltnisse eher frueh. Mit dem letzten Fruehstueckskeks zwischen den Kiemen stromerten wir mit (noch) ausreichend

Brig Bay

Brig Bay

Zeit richtung Brig Bay, von wo aus das kleine Boot zur Isleta abfaehrt. Der eher weit gefasste bzw. nur peripher vorhandene Zeitplan erlaubte uns einen kleinen Bummel durch das kleine Staedtchen mit maritimer Atmosphaere, vom einen Ende, von dem wir kamen, zum anderen, wo die einzige Bank der Corn Islands liegt, der ich aus fiskalen Gruenden zwangslaeufig noch einen Besuch abstatten musste. Und wie das immer so ist, streikt der einzige Automat und hatte bereits die Karte eines Amerikaners gefressen. Der Hinweis seines Begleiters, man koenne auch eben fix drinnen Geld abheben, wenn man seinen Passport bei der Hand hat, kam da natuerlich genial! Dummerweise musste ich drinnen auch nochmal eine geschlagene Dreiviertelstunde anstehen, wobei das auf einen zur falschen-Zeit-am-falschen-Ort-Moment zurueckzufuehren ist. Mehr als kurz vor 10 erreichten Dominik und ich den Hafen, wo Marina auf uns wartete. Die Beeilung war in sofern umsonst, als dass sich das Ablegen aufgrund der nochmal gelasseneren Gelassenheit der Insulaner mindestens eine halbe Stunde spaeter als geplant stattfindet. Die ca. halbstuendige Fahrt von Insel zu Insel ist eine zweischneidige Geschichte. Auf der einen Seite ist sie eine klasse Gelegenheit die Insel einmal von der Wasserseite zu betrachten, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und gespannt nach Delfinen und aehnlichem Meeresgetier Ausschau zu halten. Andererseits handelt es sich bei dem Boot um ein relativ schnelles Gefaehrt, das nach jedem Wellenkamm schwer im Wellental aufsetzt; und mit dem Boot mein Steiss auf ungepolsterten Sitzbaenken. Aber ich will mich nicht beschweren, ich fand die Bootsfahrt inklusive Achterbahnfeeling in der Schwebe ganz lustig, wenn auch strapazioes fuer Steiss und Magen.

Auf der kleinen Insel erwartete uns dann noch mehr Klischeehaftigkeit als schon auf Big Corn. Der Holzsteg, der in die Bucht ragt, fungiert nicht nur als Anleger fuer die kleine Ladung Touris, die taeglich zweimal dort abgekippt wird, sondern auch fuer die zahlreichen Frachtgueter die von der grossen Insel ruebergeschifft werden muessen, sowie Fischkutter. Waehrend ich die Fischerdorfatmosphaere in Brig Bay schon mochte, faszinierte mich das kleine Oertchen auf Little Corn noch ein bisschen mehr. Diesmal wirklich ein „Dorf“, ohne motorisierte Fahrzeuge, von Booten einmal abgesehen, einem Haufen freundlicher Bewohner, die einem gerne weiterhelfen und in unserem Fall uns direkt zu unserem Domizil Elsa´s Place ueber die groesstenteils nicht mal

Elsa´s Place an der Ostseite von Little Corn Island

Elsa´s Place an der Ostseite von Little Corn Island

gepflasterten Pfade begleiten, jede Menge Offbeats und creolische Unterhaltungen. Auf der Ostseite muendete der Trampelpfad durch den Regenwald direkt in den Strand, an dem wir weitermarschierten bis wir mitten im Elsa´s standen. Ich verliebte mich direkt in die kleine Ansammlung freistehender und auf Stelzen gebaute Holzhuettchen mit Palmenblattdach und sehr rustikalem Charakter direkt am Strand, mit einer Art kleiner Bar, in der auch von morgens bis abends kulinarische Delikatessen serviert werden. Noch bevor ich mich zu einem kleinen Solospaziergang entlang des Strandes aufmachen konnte tauchte Frank auf. An dieser Stelle sollte eine kleine Erklaerung folgen: Frank ist Insulaner, Rastamann, hat mit Nick zusammen Reggaehymnen auswendig gesungen (er kannte sogar Texte vom deutschen Interpreten „Gentlemen“) und vertreibt sich offenbar die Zeit mit Reisenden irgendwas zu unternehmen. Neben Frank lernten wir bereits auf der Fahrt zu Isleta zwei Amerikaner aus Colorado kennen, die nur zum Geldholen auf Big Corn verweilten. Mit Frank und den beiden, Alex und Danielle, haben wir die meiste Zeit verbracht. Zurueck zu meinen Erlebnissen. Ich griff mir meine Kamera und schlenderte einfach mal drauf los, entlang des Strandes, allein. Nur ich und das Meer, die Palmen und der feine, weisse Sand zwischen meinen Zehen (naja und ein Haufen angeschwemmtes Zeug, auf das Robinson Crusoe aber sicherlich auch nicht verzichten

Strand bei Elsa´s um die Ecke

Strand bei Elsa´s um die Ecke

durfte und das mir deshalb nicht meine Beschreibung des perfekten „Robinson-Crusoe-Feelings“ kaputt amchen wird. So!).Waehrend des intensiven Schlenderns, Stehenbleibens und Staunens realisierte ich so langsam, dass ich endgueltig im Paradies gelandet war. Theoretisch haette ich auch darauf warten koennen, dass mich jemand zwickt und sagt „aeh aeh, nix Paradies, Traum vorbei, gleich unter die kalte Dusche und ab in die Cuculmeca mit dir!“, was allerdings nicht mehr noetig war, nachdem ich auf eine Krabbe getreten bin, die mich zweifellos von der Realitaet ueberzeugt hat. Danke dafuer!

Zurueck im Elsa´s bot Frank uns an uns ein bisschen die Insel zu zeigen. Mit ihm verbrachten Nick und ich dann im Prinzip den restlichen Tag, Marina zog es vor mit einem anderen Einheimischen um die Insel zu ziehen. Er fuehrte uns entlang des Strandes, zeigte uns wie man Kokosnuesse pflueckt, oeffnet und moeglichst kleckerfrei geniesst (was mir weniger gut gelang). Ueber einen schmalen Pfad abseits des Strandes gelangten wir zu den schoensten Straenden, die die Insel zu bieten hat. Frank stellte uns den Besitzer vom Derek´s Place vor, ein liebenswerter, baertiger und langhaariger Amerikaner, der mich in der Umgebung seines kleinen Feriendomizils stark an „Der Herr der Ringe“ erinnerte und Frank zeigte uns das Stueck Land, das seine Familie bewirtschaftet, auf dem so ziemlich alles waechst, was man zum Ueberleben brauchen koennte. Wir liefen und badeten am „Otto Beach“, das Non-Plus-Ultra in Sachen Strand, und liefen ueber Pfade durchs Inselinnere, ueber das Baseballfeld und bestiegen den kleinen Leuchturm der Insel, dessen Leiter teilweise mehr als 180 Grad Steigung hatte. Von oben hat man einen wunderbaren Ausblick ueber die Isleta und kann bis zur grossen Insel sehen. Nach dem obligatorischen Fotochen zur Erinnerung stiegen wir wieder herunter und gelangten ueber einen kleinen Abstecher zum Haus von Franks Familie durchs Dorf der Insulaner, dass wiederum in krassem Kontrast zu den Behausungen in direkter Hafennaehe steht, zurueck zum Anleger, wo wir uns von Frank erstmal verabschiedeten und zurueck zum Elsa´s troedelten. Am Abend sassen wir bei Sparmahlzeit (Papas Fritas) und einem kuehlen Toña noch mit Frank und Alex + Danielle im Elsa´s. Nachdem Alex und Danielle uns eine kleine Vorstellung ihrer Kuenste des Schwingen von leuchtenden Kugeln („Poi“), die an Baendern mit den Haenden verbunden sind und eigentlich mir Petroleum gefuellte Ballen sein und brennen sollten, gaben, verabschiedeten wir uns, jeder fuer sich in sein Schlafgemach. Fuer mich bedeutete dies, dass ich mir meinen Leinenschlafsack griff und es mir in einer Haengematte direkt am Meer gemuetlich machte. Taschenlampe, Musik und meine Kamera fuer eventuelle naechtliche Erlebnisse griffbereit lag ich noch lange wach, lauschte den Geraeuschen des Meeres und des Windes, der mich leicht hin und her schaukelte, blickte in den Himmel zu all den abermillionen von Sternen, sah die eine oder andere Sternschnuppe und liess mich von den in der Ferne zuckenden Blitzen vom Schlaf abhalten. Ich weiss nicht wann ich eingeschlafen bin und wie lange ich die Nacht ueberhaupt geschlafen habe; dem Gefuehl nach war ich jedenfalls die halbe Nacht wach und habe einfach das Gesamtpaket „karibischer Traum“ genossen und meinen Gedanken nachgehangen.

Waehrend ich geschlafen habe muss reger Verkehr unter mir und um mich herum geherrscht haben, denn zur fruehen Morgenstund´ entdeckte ich zahlreiche Loecher und Spuren, die von den Bewohnern der Loecher stammen mussten. Das was sich hier hochdramatisch anhoeren mag sind in der Realitaet auch nur harmlose Krabben, die aber sicherlich nicht sonderlich auf engeren Kontakt mit meinen Fuessen stehen, weshalb auch ich ganz gluecklich war, dass sie sich zu genannter Uhrzeit schon verkrochen hatten. Der aufmerksame Leser wird sich jetzt sicher denken, „Welche genannte Uhrzeit?!“ zu Recht, denn ich glaube ich habe noch nicht erwaehnt, dass Zeit auf der Insel keine Rolle spielt, weder fuer mich, noch fuer den Einheimischen, das war zumindest mein Eindruck, der mehrfach bestaetigt wurde. Ausserdem waeren die Tage dann noch kuerzer als sie sowieso schon sind, wenn man die Gelassenheit, mit der jeder Tag dort angegangen wird, einkalkuliert. So erlebte ich drei absolut zeitlose Tage, an dessen Abenden ich mir stets sicher war ein neues Abenteuer erlebt zu haben. Aber mal zurueck zum Ablauf.

Blick aus der Haengematte in die aufgehende Sonne

Blick aus der Haengematte in die aufgehende Sonne

Ich wachte noch vor den ersten Sonnenstrahlen auf und sah noch dem Mond zu, wie er im Meer verschwand, bevor ich Nick und Marina zum „Sonnenaufganggucken“ aus den Federn holte. Auch wenn das Erlebnis „Sonnenaufgang“ eher kuerzerer Natur ist, war es trotzdem sehr schoen und ein grandioses Finale fuer meine erste Nacht unter freiem Himmel. Als langsam der Tag anbrach habe ich mich wieder in die Haengematte verdrueckt, noch einmal saemtliche neue Mueckenstiche gruendlich gekratzt und bin noch einmal ins Traumland zurueckgekehrt. Prompt habe ich Marinas etwas ueberstuerzten Abschied verpennt. Nach unserer Rueckkehr nach Managua zu Jakob und Anna haben wir erfahren, dass sie nur einen Tag vor uns da war um ihr Gepaeck zu holen. Ich habe sie nicht wieder gesehen.

Zu wichtigeren Dingen: Nick und ich haben den Tag mit der gewohnten inseleigenen Gelassenheit begonnen und nach meiner Rueckkehr aus dem Land der Traeume auf den Sand der Realitaet gemuetlich mit Alex und Danielle gefruehstueckt – eher unnicaraguanisch, Pancakes mit suessem Schlabberzeug und Zucker. Auch Frank tauchte wieder auf und erzaehlte, dass er uns wie am Vorabend noch abgesprochen auf einen kleinen Bootstrip zum Fischen und Schnorcheln mitnehmen wuerde und wir „irgendwann“ im Verlauf des Morgens mit seiner Wiederkunft zu rechnen haetten. Wie versprochen tauchte er samt Boot und dessen Besitzer „im Verlauf des Vormittags“ bei uns am Strand auf. Mit Danielle und Alex, einem weiteren Paerchen aus den USA (er faehrt im Backcountry von Alaska Snowboard und war schon allein aus diesem Grund ein interessanter Gespraechspartner fuer mich) und den zwei Insulanern schipperten wir vor der Kueste, der Bootsbesitzer manoevrierte uns geschickt um Riffe und Untiefen zu einem beliebten Tauch- und Schnorchelspot namens „White Holes“. Dort konnten wir abwechselnd mit eher mangelhafter Schnorchelausruestung zwischen den Riffen entlang oder, bei ausreichender Wassertiefe, auch mittendurch schnorcheln, Schwaerme aus kleinen bunten Fischlis aufmischen und auf den Meeresgrund tauchen zu den ganzen bunten Fischen, die durch die Korallen wuseln. Waehrend der Bootsbesitzer mit einer Harpune bewaffnet auf die Pirsch ging und insgesamt 4 Meeresbewohner mit Loch im Bauch zur Wasseroberflaeche befoerderte, schwebte ich wie schwerelos ueber die wunderschoene Unterwasserlandschaft mit ihren beeindruckenden Gewaechsen und Bewohnern, sowie auch einen Ammenhai, dessen Erscheinung ein durchaus erinnerswertes Erlebnis war. Der zweite Hai, etwas kleiner als der erste, liess mich ihn ein Stueck durch die Korallen begleiten, bevor ich irgendwie mal wieder atmen musste. Bevor wir zur Insel zurueckkehrten zog der Fischer noch 10 weitere Fische an einer Schnur aus dem Wasser. Auf dem Rueckweg zum Strand erwischte uns ein kraeftiger Regenschauer, der mir in dem Moment ganz willkommen war, denn die Dusche im Hotel funktionierte nur morgens und abends. Aehnlich verhielt es sich mit der Elektrizitaet: Zum Einbruch der Dunkelheit schmeisst Elsa einen Generator ein, der bis so ungefaehr 10 betrieben wird. Danach ist es finster. Am Nachmittag des fuenften Tages suchten wir das inseleigene Internetcafé auf. Im Anschluss bummelten wir noch ein bisschen durch das Dorf bevor

Frank wurstelt an unserem Abendessen herum

Frank wurstelt an unserem Abendessen herum

wir uns auf den Rueckweg zum Hotel machten. Im angrenzenden Grace´s Cool Spot hat uns Frank zum Abend die mehr oder weniger selbstgefangen Fische (korrekter waere: Fische, deren Ableben wir live miterleben durften) zu einem karibischen Fischgericht namens „Rondown“ zubereitet. Auf einer improvisierten Feuerstelle wurden die Fische auf einer Art Eintopf aus Kochbananen und Kokosmilch (wer weiss was da noch alles drin war) gegart. Das Resultat war ein wenig appetitlich aussehendes aber dafuer umso leckereres Gericht. Nachdem wir alle Graeten und Fischkoepfe an die schon schmachtenden Katzen verfuettert hatten, lockte ein Lagerfeuerchen zu dem sich immer mehr Menschen, ueberwiegend Amerikaner aus den Diveshops aber auch Einheimische, gesellten. Das ein oder andere Toña wurde geleert, das ein oder andere Gespraech gefuehrt, bevor ich mich etwas eher als die meisten anderen meinen Schlafplatz in der Haengematte einrichtete. Trotz der wunderbaren Atmosphaere, trieben mich die summenden Plagegeister schon bald in die Huette, in der mein eigentlicher Schlafplatz vorgesehen war. Auf einer gemuetlichen Matratze und unter einem Moskitonetz schlummerte ich schnell ein…

(Fortsetzung folgt…)


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